Die Relevanz von bereinigten First Party-Daten

Inhaltsverzeichnis

Datenschutzgesetze auf der ganzen Welt wie die DSGVO haben in den letzten Jahren viele Branchen aufgerüttelt. Von unterschiedlicher Software bis hin zu Marketingmethoden müssen sich die Unternehmen an die neuen Gegebenheiten anpassen, um der Konkurrenz voraus zu sein.

 

Im Zeitalter des datenschutzorientierten Marketings müssen auch Werbetreibende ihre Praktiken überdenken. Ein Element, über das alle Werbetreibenden stolpern werden, sind First Party-Daten. Da alle großen Browser die Unterstützung für Cookies von Drittanbietern Ende 2023 einstellen, ist der Wechsel zu First Party-Daten für die meisten Unternehmen bereits in vollem Gange. Aber es gibt auch Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.

 

Nach einer effizienten und datenschutzkonformen Datenerfassung ist es wichtig, diese Daten zu überprüfen. 57 % des weltweiten Internet Traffics ist Invalid Traffic und stammt von Botnets, Scrapers oder Crawlers. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, warum und wie Bots eingesetzt werden, lesen Sie unseren Artikel über 7 Werkzeuge und Taktiken, die für Anzeigenbetrug verwendet werden.

 

Der hohe Prozentsatz an Fake Traffic bedeutet, dass ein Großteil der von Ihnen gesammelten First Party-Daten kompromittiert ist und daher zu schlechten Marketing- und sogar Geschäftsentscheidungen führen kann. Solange ungültige Daten nicht aussortiert werden, werden Sie weiterhin Geld für Marketingaktivitäten ausgeben, aber keinen Gewinn erzielen. Im Gegenteil: Bots auf Ihrer Website können Ihnen sogar eine Menge Ärger und Sorgen bereiten, wie wir in unserem Artikel “Die Auswirkungen von Invalid Traffic auf Ihr Marketing” gezeigt haben.

 

In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihre First Party-Daten auf Reinheit prüfen, wie Sie Invalid Traffic ausschließen und wie Sie Ihr Marketingbudget effizienter einsetzen können.

Betrüger entgehen leicht der Erkennung durch DV, IAS … das heißt, Traffic wird als gültig markiert, obwohl er nicht von Menschen stammt.
Dr. Augustine Fou
Weltweit führender Werbebetrugsforscher

Werbung hat sich verändert

Lange Zeit haben Cookies es Werbetreibenden ermöglicht, Verbraucher im Internet zu tracken und gezielte Werbung auf der Grundlage des Surfverhaltens eines Users anzuzeigen. Das wird sich jetzt ändern – die Möglichkeiten des Trackings werden immer weniger oder immer komplexer in der Umsetzung!

 

 

Sowohl Google als auch Apple haben erklärt, dass sie keine Umgehungslösungen wie probabilistische Fingerabdrücke zur Erstellung von User-Profilen in ihren Ökosystemen entwickeln oder unterstützen werden.

Was bedeutet das für Werbetreibende?

Sowohl die neuen Datenschutzgesetze als auch die Abschaffung der Cookies von Drittanbietern stellen die Werbetreibenden vor eine Reihe neuer Herausforderungen:

 

  1. Vermeidung negativer Auswirkungen auf die Werbeeffizienz und damit auf den ROI der Werbung
  2. Schaffung eines Gleichgewichts zwischen präziser Zielgruppenansprache und Wirkungsmessung sowie dem Schutz der Privatsphäre der Verbraucher.

Anpassung der Werbestrategien

So schwierig die gegenwärtigen Zeiten auch sein mögen, die Unternehmen müssen ihre Werbestrategien überarbeiten, indem sie positiv auf die Situation reagieren und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Im Folgenden finden Sie einige Ideen, wie Ihr Unternehmen den Übergang schaffen kann.

 

  1. Aufbau von Partnerschaften für die Nutzung von Second-Party-Daten
    Die gemeinsame Nutzung von Daten ermöglicht es Ihnen, den Wert Ihrer eigenen Daten zu maximieren. Werbetreibende können mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten, die komplementäre Interessen haben. Eine Möglichkeit für den sicheren Datenaustausch ist das Konzept des Datenreinraums. Es ist vergleichbar mit dem Treuhandkonto eines Notars. Hier werden die gemeinsam genutzten Daten von einem neutralen Dritten in der Cloud gespeichert, wobei keine der beiden Parteien ihre Daten dem Partner offenlegen muss.
  2. Nutzen Sie Kundenkontaktpunkte zur Erfassung von First Party- und Zero Party-Daten
    Stellen Sie sicher, dass Sie starke Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Gleichzeitig muss der Schutz der Privatsphäre der User beachtet werden. Das bedeutet auch, dass Sie die Transparenz über die Datenverarbeitung und -nutzung erhöhen müssen. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt ist die Transparenz des Werteaustauschs, der Aufbau von Verbrauchervertrauen und die Bereitstellung von Werten im Austausch für Daten. Erklären Sie Ihren Usern, was sie im Austausch für ihre Daten erhalten. Dies gilt sowohl für die Cookie-Einwilligung, um personalisierte Werbung ausliefern zu können, als auch für die Nutzung vorhandener Kundendaten über Technologien wie CDPs. Die Nutzung von CRM-Daten für Online-Kanäle erfordert eine zusätzliche Zustimmung des Users (neben der Cookie-Einwilligung), z.B. für die Verbindung von Surfverhalten und CRM-Daten oder den Push an Walled Gardens wie Google oder Meta. Aber warum sollten die User ihre Zustimmung geben? Seien Sie transparent und versuchen Sie, die Vorteile für sie zu erklären, um ihre Zustimmung zu erhalten.
  3. Kontextbezogene und interessenbezogene Werbung
    Bei der kontextbezogenen Werbung geht es darum, die Interessen eines Users anhand des Kontexts der Anzeige zu erkennen, z. B. den Standort des Users oder die Website, auf der er sich befindet, und auf dieser Grundlage interessenbezogene Werbung auszuliefern. Die kontextbezogene Werbung basiert nur auf dem allgemeinen Interesse des Users. Da die User dem Tracking zunehmend misstrauen und die Tech-Giganten das Targeting auf Personenebene online und in Apps einschränken, entwickelt sich kontextbezogene Werbung zu einer vielversprechenden Möglichkeit für Marken, ihre Zielgruppen zu erreichen. Zumal sich neue kontextbezogene Targeting-Tools technologisch rasch weiterentwickeln und modernste Algorithmen Geschwindigkeit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Werbung gewährleisten.

Das Allheilmittel: Investitionen in First Party- und Zero Party-Daten

First Party-Daten

 

First Party-Daten sind die Grundlage der neuen Marketinglandschaft. First Party-Daten werden direkt von Kunden gesammelt und passiv erfasst – ohne direkte Beteiligung des Users, aber mit dessen Zustimmung. Dazu gehören Informationen wie das Surfverhalten, der Konsum von Inhalten, der Standort, das Gerät und die Tageszeit.

 

Zero-Party-Daten

 

Zero-Party-Daten sind Daten, die User freiwillig und aus eigenem Antrieb zur Verfügung stellen, insbesondere weil sie sich davon einen Vorteil erhoffen oder Produkte auf sie zugeschnitten werden sollen. Zero-Party-Daten sind Daten wie die Konfektionsgröße des Users, seine Absichten, Vorlieben und sein Lebensstil. Um den User wirklich zu verstehen, brauchen Werbetreibende mehr als nur technische Verhaltensdaten. Eine Möglichkeit, User davon zu überzeugen, sich zu öffnen und persönliche Daten preiszugeben, besteht darin, ihnen im Gegenzug etwas Wertvolles anzubieten. Zum Beispiel personalisierte Produktempfehlungen oder exklusiver und früher Zugang zu neuen Produkten, die auf die Interessen des Users zugeschnitten sind.

Überprüfen Sie Ihre Daten!

 

Wenn Sie so weit gekommen sind, sollten Sie einen weiteren Schritt unternehmen, um sicherzustellen, dass sich Ihre Bemühungen gelohnt haben. Überprüfen Sie Ihre empfangenen First Party- und Zero Party-Daten auf Richtigkeit und Authentizität. Denn denken Sie daran: 57% des gesamten Internet-Traffics stammt von Bots!

 

Wenn Sie Hilfe bei der Überprüfung benötigen: In unserem Artikel “Wie Sie Bot Traffic mit Hilfe Ihrer eigenen Analyticsdaten erkennen können” zeigen wir Ihnen, wie Sie Fake Traffic in Ihren eigenen Analysetools erkennen können.

Invalid Traffic hat einen massiven Einfluss auf Ihre Marketingaktivitäten

Invalid Traffic wirkt sich auf alle digitalen Marketing-Aktivitäten aus und lässt sich in 3 Säulen unterteilen:

 

  • Vergeudete Werbeausgaben
    Durch gefälschte Klicks auf Ihre Anzeigen verlieren Sie nicht nur direkt eine Menge Geld, sondern auch langfristig, weil Bots Ihre Remarketing-Listen und benutzerdefinierten Zielgruppen infiltrieren. Auch die Optimierung der Anzeigenauslieferung gerät in Schieflage. Je mehr Bots auf Ihre Anzeigen klicken, desto mehr Bots werden Ihre Anzeigen sehen.
  • Kontaminierte Marketing-Analysen
    Bots sind heutzutage in der Lage, Einwilligungsbanner zu akzeptieren, was zu verzerrten Analysen führt, sowohl bei den Opt-in-Raten Ihres CMP-Anbieters als auch bei den Statistiken Ihrer Website.
  • Kontaminierter Funnel
    Wenn das noch nicht genug ist, um Fake Traffic zu bekämpfen, lassen Sie es sich von uns gesagt sein: Bots sind sogar schlau genug, um ein Formular auszufüllen und in Ihr CRM einzutreten, was Ihrem Vertriebsteam große Kopfschmerzen bereitet, da sie versuchen, echte Menschen von gefälschten Bot-Einträgen zu unterscheiden.
Der Zugriff auf Daten wird immer schwieriger, daher sollten Sie Ihre Daten effizient nutzen.
Tilman Pfeiffer
CEO fraud0

Eliminieren Sie automatisch Invalid Traffic mit fraud0

An dieser Stelle kommen automatische Echtzeit-Blockierlösungen wie Fraud0 ins Spiel. Durch die Implementierung unseres Codes in Ihre Website erkennt unser System automatisch Fake Traffic und Invalid Traffic sowie low-quality Traffic und schließt diese von der weiteren Betrachtung Ihrer Anzeigen in Echtzeit aus.

Verwertbare Erkenntnisse zur manuellen Verbesserung der Qualität Ihres Traffics

Mit unserer Analyse-Suite können Sie sich einen detaillierten Überblick über Ihren Traffic in Echtzeit verschaffen und herausfinden, woher der Invalid Traffic genau kommt. Sie können auch vergleichen, welche Plattformen Invalid Traffic erzeugen, oder welche Kanäle oder Keywords viele betrügerische Aktivitäten nach sich ziehen. Darüber hinaus können Sie diese Keywords ausschließen oder Ihre Budgets auf Plattformen und Kampagnen verlagern, die eine bessere Leistung erbringen und hochwertigen Traffic erzeugen.

Bereinigte First Party-Daten sind Gold wert

Sie müssen nicht nur darüber nachdenken, wie Ihr Unternehmen den Übergang zu First Party-Daten in Zukunft bewältigen kann, sondern auch darüber, wie Sie die Reinheit Ihrer Daten überprüfen können.

 

  • Trennen Sie menschliche Daten von nutzlosen Bot-Daten
  • Blockieren Sie Bots und geben Sie Ihr Werbebudget nicht mehr für Bots oder ungültige User aus
  • Eliminieren Sie Klickbetrug über alle Kanäle hinweg
  • Maximieren Sie Ihren Return on Investment in der Werbung

 

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